Damit wäre Weihnachten…

…wohl erledigt!
Lisa hat Windpocken, was alle Cousinen und Cousins noch nicht hatten und Opa ist nicht sicher…
Daniela heult, Lisa trägt es mit Fassung und wir haben Mitleid…
Daniela wird dieses Jahr das Weihnachtsessen bestimmen und wir müssen uns überlegen, was wir tun, damit es nicht ganz doof wird, weil die Hälfte des Freundeskreises definitiv die nächsten 2 Wochen auch nicht herkommen wird…
Wegen der Ansteckungsgefahr kann Lisa nur zum Arzt raus und nichtmal auf den Hof, weil die Nachbarn auch Kinder haben. Glücklicherweise ist ihr auch im Moment nur nach faul rumliegen…
Ich hab ne starke Entzündung im Bauch, bin aber zumindest bis jetzt, heute erstmal Beschwerdefrei. Gestern hatte ich fürchterliche stechende Schmerzen im Bauchraum. Die Grippe-Symptome von gestern Abend waren wohl zum Glück auch nur Folge der allwöchentlichen Übermüdung, die ich meinen Lagerabenden schulde…
Wie stark die Entzündung im Körper ist, erfahr ich am Dienstag und wo sie herkommt wohl erst im Januar, aber irgendwie ist das jetzt auch nurnoch informativ… So zur Vermeidung für die Zukunft und so…
Und wir haben uns entschieden, die Verhütungsmethode zu ändern, da unsere Familienplanung jetzt vollständig abgeschlossen ist.
Wir hatten zwar überlegt, vielleicht irgendwann doch noch mal… Aber jetzt wollen wir definitiv nicht mehr und ich bin ja auch schon 35.
Da Schwangerschaften bei mir sowieso schon immer ein Risiko waren, muss das nun nicht auch noch sein… Ab 35 gelten Schwangerschaften ohnehin als Risiko-Schwangerschaften. Dazu die ganzen Risiko-Faktoren, die bei den ersten Schwangerschaften vorlagen und ausserdem wäre ich mindestens 53, wenns auszöge…
So langsam komm ich wieder zuhause an, wenn es mir auch noch schwer fällt, die Gefühle, die dazu gehören, zuzulassen. Zu gross ist die Angst in 2-4 Jahren am gleichen Punkt anzukommen…
Andererseits, was hab ich zu verlieren?
Am 18. fahre ich dann nach Lübeck und lerne jemanden kennen, den ich eigentlich bereits 5 Jahre kenne und mit dem ich mich trotzdem noch nie getroffen habe. Ein komisches Gefühl, einfach hinzufahren. Aber wir beide freuen uns schon wahnsinnig drauf und im besten Fall wird es endlich mal wieder ein richtig entspannter Tag. Brauchen könnte ich das auf jeden Fall und wenn das Treffen gut läuft hab ich im Februar endlich mal ne ganze Woche Urlaub.

Alles in Allem komme ich also, trotz der ständigen Widerstände, langsam zur Ruhe…

Nach 15 Jahren…

…gesagt zu bekommen, wie erstaunlich es ist, dass man sich ein Wort gemerkt hat ist irgendwie nicht gerade schön…
Ich bin also ein begriffstutziger Idiot, der nicht intelligent genug ist, sich ein Wort zu merken…

DANKE!
Sorry, aber DAS merk ich mir…

Zu einem guten Freund schrieb…

…ich heute:
“ich fands ja auch nur lustig. Sagst Du, Du brauchst Zeit, rennst Du mir die Tür ein. Sagst Du, Du hast keine, schreiben wir stundenlang und wenn Du Zeit hast, hören wir nix von einander… *schmunzel*”

Und schwupps, war ich wieder nachdenklich…

Aber eigentlich: Ich kenne ihn zwar erst kurz, aber sehr gut und vorallem: Ich kenne ihn von Angesicht zu Angesicht… Wenn er etwas schreibt, sehe ich im Geiste den dazugehörigen Gesichtsausdruck und weiss, was davon gemeint ist und was nicht. Ich kann ihn eben einschätzen…

Und genau deshalb fahre ich im Dezember nach Lübeck… Bis jetzt kam zumindest noch kein Protest!

Gestern sagte…

…ein Freund von mir: Warten ist nicht unbedingt Deine Stärke…

Nun, ich hab jede Menge Geduld, wenn ich weiss, dass sie sich lohnt, aber wenn Warten weh tut, dann versuche ich, das zu vermeiden.
Dann eben Rückzug auf ganzer Ebene! Wer wird schon gern verletzt?

Letztes mal hat es Monate gedauert, bis er wieder mit mir geredet hat und so lange werde ich diesmal nicht warten. Aber ich werde mich auch nicht aufdrängen. Wenn er nunmal partout keine Klärung will, wird es eben auch keine geben.
Dann wird das, was ich denke, wohl auch nicht so falsch sein.

Es wird Monate dauern, bis ich das verpackt habe und sicher wird es mir nichtmehr wirklich Spass machen, meinen Geburtstag zu planen, aber, verdammt, ich wurde nicht zum ersten mal so benutzt und immerhin, bis jetzt lebe ich noch.

Was zwischenmenschliches angeht, mein liebster Ehemann, mach ich Dir wohl einiges vor, denn wenn es darum geht, behalte ich ja doch immer unterm Strich Recht. Auch wenn ich mir nicht selten wünsche, einfach mal bewiesen zu bekommen, im Unrecht zu sein. Meisst trete doch eher ich den Beweis an.

Wenn ich keine Fragen stellen darf, dann beantworte ich sie mir eben, auf meinen Erfahrungen beruhend, selbst. Meisstens nicht unbedingt schmeichelhaft…
Möglich, dass ich dem ein oder anderen damit ein klein wenig Unrecht tat, aber gestört hat das bisher wohl niemanden. Und wer sich den Schuh anziehen lässt…

Dreibeiner eben…
Und ich hätts doch so gern wirklich geglaubt!

Das es so schnell…

…vorbei sein würde, hätte ich nun nicht vermutet…
Von Anfang an war mir klar, dass es nicht leicht sein würde und dass wir es wahrscheinlich nicht schaffen. Aber ich hätte wirklich nicht gedacht, dass es ausreicht Fragen zu stellen, um dem ganzen den Todesstoss zu versetzen.

Ich war unsicher und bin es irgendwie noch. Aber wer bitte soll mir das nehmen, wenn der werthe Herr da keinen Nerv für hat?
Es ist leichter, aus ihm heraus zu kriegen, was in ihm vorgeht, als zu erfahren, was er am liebsten isst und er spricht von Dingen, die er mit sich selbst ausmachen muss… Was wenn ich hätte wissen wollen, welches Bier er bevorzugt? Wäre das dann ein zu tiefer Eingriff in seine Intimsphäre gewesen?

Und das nur, weil mir gestern jemand, der das dann grundsätzlich verbummelt, sagte, dass er sich heute melden würde und ich scherzhaft ein paar dumme Sprüche an meine Pinnwand schrieb, die er natürlich auf sich beziehen musste.
Seit wir uns ausgesprochen haben (oder er mich angefangen hat zu verarschen?) war es immer so, dass ich vor ihm aufstand und dann natürlich auch als erste guten Morgen sagte. Bis auf ein oder zwei mal, als ich mir die Zeit nicht genommen hab. Da hat er sich dann gemeldet, wodurch ich wusste, dass er sich meldet, wenn ich das nicht tu… Warum hätte ich heute was anderes denken sollen?

Es ist äusserst unverständlich, dass er sich seit Jahren darum drückt, mit mir zu telefonieren. Da werd ich wohl erfahren dürfen, woran das liegt, da es mich ja schliesslich betrifft…
Das er mitten im Gespräch abhaut ohne Bescheid zu sagen, hinterlässt nunmal nicht das Gefühl, als sei ich wichtig. Wenn er dann nicht vorher was sagt, wenn er weg geht oder zu tun hat, dann darf mich das wohl stören…
Und wenn ich unsicher werde, dann kuschel und knutsche ich auch virtuell nicht herum, sondern ziehe mich zurück und mache mir Gedanken…

Ich komme mir verarscht vor und ich denke, wenn ich zusammengepfiffen werde, weil ich hinterfrage, dann hab ich da auch allen Grund zu. Dass ich dann keine Lust habe, 6 Stunden Zug zu fahren, um dann irgendwo am Ende der Welt festzustellen, dass ich besser zuhause im Warmen geblieben wäre, halte ich definitiv für vollkommen natürlich.
Ich wollte ihm doch nur die Chance geben, mir Sicherheit zu geben. Wenn es auch nicht leicht ist, diese in Chats aufrecht zu erhalten. Ich höre keine Stimme, sehe keine Mimik und bekomme das Gefühl vermittelt, das das auch definitiv nicht gewollt ist. Und da soll ich zahm und lieb so tun, als wäre die Welt eine riesige rosa Wattewolke?

Wie sagte ich vor ein paar Stunden zu einem Freund? Ich bin vielleicht naiv, aber nicht dämlich…

Recht zu haben…

…kann manchmal ganz schön anstrengend sein…

Nach dem letzten M’era Luna dieses Jahr bekam ich auffällig viele SMS und ein leiser Verdacht wurde ganz schnell weggeschoben… Hey, wir sind Freunde und es ist super, Dich zum Freund zu haben. Ich mag Dich und es wäre schade, wenn ich Dich verletzen würde….
Ich hätte das da schon ansprechen sollen, wollte es aber wohl einfach nicht wahr haben.
Wir hatten wahnsinnig viel Spass und ich fürchte, ich habe dabei vollkommen übersehen, dass ich mehr Distanz hätte halten müssen. Aber ich hab mich so wohl gefühlt und es war so unkompliziert, einfach mal ich selbst zu sein, ohne darüber nachzudenken.
Einfach alle die mit waren haben gepasst, selbst die, die ich nicht bewusst mitgenommen habe und keiner hat mich wirklich genervt, von Alexx, unserem Lieblings-DJ mal abgesehen, wegen dem wir uns unnötig eine Nacht um die Ohren geschlagen haben und unabhängig von dem kleinen Klammeräffchen, das dann Jenny einfach im Stich gelassen hat, weil sie ihn nicht heiraten wollte…

Jetzt steht diese Freundschaft ernsthaft auf der Kippe. Du klammerst, merkst Du das nicht?
Kannst Du nicht aufhören, mir ständig zu sagen, wie toll Du mich findest? Ich will das verdammt noch mal nicht!
Ich will wieder gedankenlos sein, wenn ich mit Dir umgehe. Wieder offen und ehrlich sein, ohne Angst zu haben, Dich zu verletzen, weil es Dir weh tut, dass andere den Platz bekommen, den Du gerne hättest… Dir weh tun zu müssen ist ganz schön hart für mich… Nicht nur manchmal. Denn auch Du bedeutest mir viel, aber eben nicht so, wie ich Dir!
Wenn ich könnte, würde ich die Zeit zurück drehen und das Gespräch mit Jenny würde anders verlaufen. Ich wäre mit ihr gefahren, nicht mit Dir.
Es tut weh, zu wissen, dass ich Dich verlieren werde, aber soll ich dir weiter Hoffnungen machen und jedes mal innerlich zerbrechen, wenn Du ehrlich zu mir bist? So tun als sei alles in Ordnung, im Wissen, Dir jedes mal das Herz zu brechen, wenn ich ich selbst bin?
Ich hätte mich so gerne geirrt. Dann wäre alles so leicht und unkompliziert geblieben, wie es die letzten Jahre war… Freundschaft… Diesmal kann ich nicht für Dich da sein, mit Dir über mich selbst schimpfen und Dir erklären: “Wenn ich Dich nicht will, habe ich Dich nicht verdient!” Denn das würdest Du sowieso nicht akzeptieren.
“Hey, lass uns wieder Freunde sein…” ist leicht gesagt, denn Du müsstest unehrlich sein. Eigentlich will ich das nicht. Ich will, dass Du Du bist. Kriegen wir das hin?

Frag bitte nicht…

…wie es mir geht, denn, dann müsste ich mich damit auseinander setzen.

Eine kleine Zeile über den Chat hat mich locker 8 Jahre zurückgeworfen und nun sitze ich hier, schweige, höre Musik und wühle nach alten Texten.
Ich hab ein paar davon gefunden und als ich diesen hier las, musste ich an diesen Block denken:

“Früher waren es oft Monate, die ich mich zurückgezogen habe. Ich war still, zurückgezogen, niemand wusste, was ich dachte oder fühlte. Ich habe mich selber isoliert. Manchmal habe ich Wochenlang nichts essen können.

Irgendwann mal hatte ich ein Tagebuch, in das ich immer reinschrieb, was mich bewegte. Ein treuer Freund, der all meinen Schmerz ertrug, ohne mir zu sagen, das es jetzt vorbei sei, das ich doch vergessen soll. Bis mein Mann beschloss, es regelmässig zu lesen.

Heute habe ich kein Tagebuch mehr, weil es jemand lesen könnte. Ich packe meine Gedanken und meinen Schmerz in Gedichte, die ich auf meine Webseite stelle, wenn mir danach ist. Oder ich mache einen Songtext daraus, der tiefer Einblick in meine Gefühle gibt, als ein Tagebuch das könnte. Manchmal stelle ich kurze Einblicke anonym in ein Forum und fühle mich verstanden.

Die Zeiten in denen ich mich zurückziehe sind kürzer geworden. Manchmal habe ich sogar Hunger und die Wochen, in denen ich nicht essen kann, sind Tage geworden. Aber es gibt sie immer noch. Es gibt einiges, was sich nie wirklich ändern wird, wie die Angst, die immer wiederkehrt. Aber ich habe gelernt mit ihr umzugehen, sie nicht siegen zu lassen. Ich kontrolliere sie nicht, aber auch sie hat die Kontrolle über mich verloren.

Jedes mal, wenn sie mich überfällt, dann habe ich sie schneller wieder im Zaum. Ich habe keine Angst mehr vor ihr.

Trotzdem gibt es noch Momente, in denen ich mich frage, ob das alles lohnt, ob es wirklich etwas bringt, weiter zu kämpfen. Doch die Tage, an denen ich nicht kämpfen muss, geben mir Kraft. Sie erinnern mich daran, das Kämpfen auch Siege mit sich bringt, das man weiter kommt und ich hoffe immer noch, das es vielleicht tatsächlich irgendwann aufhört.

Früher hab ich mir gewünscht, manchmal lachen zu können, heute wünsche ich mir, nicht mehr manchmal traurig zu sein. Eine stetige Veränderung, die hoffentlich nie die Richtung wechselt und nie zum Stillstand kommt.

A. ”

Heute lesen alle meine Freunde mein Tagebuch. Und weil mein Mann und Alex ihn weitergaben auch ein paar mehr…
Aber es tut trotzdem gut, hier zu schreiben.
Gerade habe ich Thomas geschrieben.
Für ihn hatte ich diesen Text verfasst. Zu genau der Zeit, als “Not yor Toy” entstand. Er suchte für “Folgen – Der Film” noch Texte, die weniger verzweifelt und verloren klingen. Etwas das Mut macht.
Ich schrieb nur, das der Song im Dezember veröffentlicht wird. Nichts weiter… Ob er antwortet? Ob ich dann wiederum antworte?

Falk hat sich gefreut, dass der Song veröffentlicht wird. Ob bei ihm ankam, wie es mir gerade geht?
Als eben der Server nicht wollte hat er mich abgeblockt… Ja, da fühlt man sich geliebt…
Hallo? Ich komm grad mit mir selbst nicht klar und soll dann Fragen beantworten, von denen ich nicht wusste, ob sie überhaupt relevant sind.
Was wird passieren, wenn er wieder kommt?

Eigentlich hab ich Marko was versprochen, aber ich glaub, das werd ich dann doch etwas umplanen müssen. Volle Breitseite Rückzug! Alles andere geht definitiv schief…
Richtig blödes timing eigentlich, wo ich doch andere Pläne hatte und volle Kanone lossprinten wollte… irgendwann…
Aber das was ich erreicht hab, mach ich mir nicht wieder kaputt und dann sollte ich einfach auf mich aufpassen. Ich denke, das beginne ich mit einem Bier und dem Blick in die Speisekammer… Ich habe hunger. Und danach wäre dann noch über eine Wand im Badezimmer nachzudenken.
Da die Wand neu ist, wird das leichter als der Flur und sollte heute zu schaffen sein.
Ach ja, ich wollte noch Fototapete suchen. Das mach ich dann in den Pausen!

Geschützt: Eine Notitz für mich…

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Gefühlt mein ganzes Leben…

…aber tatsächlich wirklich seit Mai 2004 warte ich jetzt auf die Veröffentlichung eines Songs, den ich mal zusammen mit einem damals guten Freund geschrieben habe.

Monatelang stand ich vor dem Micro, habe Blut und Wasser geschwitzt, war weder mit mir, noch mit dem Ergebnis zufrieden und wollte es immer noch besser und noch Authentischer hinbekommen.

2006 landete der Text mit dem Song auf “dem Tisch” von Conny und Marko. Zwei wahnsinnig guten Freunden und richtig genialen Musikern.
Schon mit ihrem Album “I Feel” haben sie Texte von mir veröffentlicht und richtig genial umgesetzt.
Diesen Song haben sie komplett neu vertont und aus einem verzweifelten Schluchzen einen wütenden Aufschrei gemacht.
Für mich ein Wunder, denn so konnte ich ihn wirklich singen, ohne mich zu verausgaben.
Aufgenommen wurde das aber nie und das ist auch gut so…

Jetzt, 2011, meldet sich Marko: “so ganz kurz…not your toy ist auf dem album platziert ;O)”
RUMMS! Boden unter den Füssen weg! Gefühlte 30 Meter tiefer voll aufgeschlagen nur kurz allen die Info, dass ich jetzt grad garnicht kann. Incl. der alten Schulfreundin, die anrief um mich ausgerechnet jetzt nach Köln zum Klassentreffen zu rufen…
Seit etwa zwei Wochen kämpfe ich mit mir selbst, um nicht schreiend weg zu rennen, weil sich da jemand einen Platz erobert, den ich seit gefühlten Jahrhunderten auszufüllen wünsche…

Der Text ist von Jens, geschrieben auf eine Geschichte, die ich so offen nichtmal meinem Mann erzählt habe…
Sicher weiss er mehr, als er und ich beide gerne wüssten, und sicher kennt er auch diese Geschichte in groben Zügen, aber nicht so, wie Jens sie kannte. Und der Text hätte so deutlich, so offen und authentisch von mir nie formuliert werden können.

Bei allen meinen Texten wünsche ich mir, dass sie gehört werden. Jeder hat seine Geschichte und jeder wird von mir geliebt. Aber dieser Text?
Es ist ein Teil von mir, den nur Menschen kennen, die Teil meines Herzens sind oder waren. Tiefer und intensiver als ein einfacher Freund. Personen, die ich zum Atmen brauch(t)e…

Jetzt wird er öffentlich.
Daneben wird nicht mein Name stehen, weil ich nicht der Autor bin. Aber es wird eine Menge Leute geben, die ihn hören.
Genau das wollte ich, er soll gehört werden. Menschen sollen sich damit auseinander setzen und hoffentlich darüber nachdenken. Andere wie ich sollen damit ihre Gefühle umsetzen können oder sich damit äussern, wenn sie nicht wissen, was sie sagen sollen.
Genau deshalb existiert dieser Song ja überhaupt!

Und ich? Ich fühle mich plötzlich splitternackt auf den Marktplatz gestellt und bin gleichzeitig stolz, aufrecht da zu stehen und den Gaffern offen ins Gesicht zu sehen.
Wird jetzt etwas anders? Will ich das überhaupt?

Die Ego-Seite ist jetzt…

…wieder Scriptfehler-frei!
Rechtschreibfehler, soweit gefunden, sind auch korrigiert und momentan denke ich darüber nach, was ich übers Wochenende kochen möchte, oder ob ich überhaupt kochen mag… Nur für die Grosse und mich ist etwas langweilig…

Den Teamleiterposten habe ich geschmissen und bin jetzt wieder einfacher Agent.
War auch allerhöchste Eisenbahn, da ich so langsam ernsthaft an meine Grenzen geriet.
Jetzt bin ich Agentin im “Work” also mache Sachbearbeitung zu eingehendem Schriftverkehr und notwendige Nacharbeiten zu laufenden Kundenaufträgen.

Was Alex angeht:
Ruhe! Endlich!
Ich halte es zwar für etwas unreif, dass er nichtmal mehr grüsst, aber immerhin versucht er auch nicht mehr, so zu tun, als sei alles wieder beim alten…

Die Grosse hat die Kurve gekriegt und macht jetzt hoffentlich nen vernünftigen Abschluss, um dann ihren Wunschberuf zu erlernen.

Der Rest um mich rum ist so verworren, so schön und doch auch irgendwie seltsam, dass ichs jetzt gerade mal wieder garnicht so recht in Worte zu fassen weiss…
Falk und ich staunen immernoch, wie gut ich die letzten zwei Jahre gemeistert habe. Ich bin ganz schön gewachsen! Aber auch deutlich sanfter und sensibler geworden. Ich fange an, Leute in meinem Umfeld niedlich zu finden und das zu mögen. Ich weiss noch nicht, ob das alles so richtig ist…
Aber zwei/drei Kilo hätte ich dann doch gerne weniger, ich passe nämlich nicht mehr in meine Lieblingsjeans…
Mein Fahrrad fehlt mir. Aber nächstes Frühjahr kommt ein neues. Ich halte es für wenig sinnig, jetzt eines zu kaufen, wo mein Imunsystem nicht fähig wäre, Schlechtwetterfahrten zu meistern.
Das bau ich dann also nächstes Jahr wieder auf!

Im Moment bin ich (ja, schon wieder Oktober) damit beschäftigt, die Februar-Party zu planen. Sie wird wieder wahnsinnig entspannend und lustig. Hoffe ich zumindest! Einer der Stammgäste neigt dazu sich aufzuschlitzen und auf diese Art muss ich nicht nochmal geweckt werden…

So, genug fürs erste, ich möchte noch einkaufen und es ist ja Donnerstag!

Ich habe…

…etwas Zeit gefunden, da mein Mann gerade telefoniert, statt mit mir einzukaufen. Also habe ich die Seite “Ego” vollständig überarbeitet. So richtig aktuell ist das ganze zwar nicht, aber die nächsten Tage habe ich von einem definitiv zu viel: Zeit!
Es folgt also ein ausführlicher Bericht darüber, was so alles geschehen ist und warum ich wirklich hier nicht mehr geschrieben habe… Aber das wohl erst am Wochenende, denn morgen ist Donnerstag und heute ist der letzte Tag, an dem mein Mann da ist, bevor er in Urlaub fährt…
Und wenn ich ganz viel Muße habe, dann bastel ich auch wieder an meiner Homepage, die jetzt fast 7 Jahre kein Update mehr hatte…

Aber heute erstmal folgendes:
Willkommen in meinem Leben, mein neuer Lieblingschaot!
Mehr dazu dann später. Telefonieren ist fertig und wir wollten ja einkaufen…

Lange nicht…

…gelesen…

Nein, Bücher lese ich immernoch, aber Ihr habt hier lange nichts neues gelesen.

Ich hatte einfach keine Zeit zu schreiben, denn dann wäre nichts von meiner Zeit übrig geblieben…
Aber: Viel geändert hat sich nicht. Mittlerweile bin ich Teamleiterin “in Ausbildung”. Aber das macht die Arbeit nicht stressiger oder weniger stressig als sie vorher war.
Darauf bezogen ist der einzige Unterschied, dass ich eben nicht mehr telefoniere.

Aber mein Team unterstützt mich, soweit es kann, und ich hoffe, wir bekommen das Ruder herumgerissen.
Immerhin kann uns niemand vorwerfen, wir hätten es nicht versucht.

Was zuhause angeht läuft es nicht ganz so gut und so darf ich heute zu einem Elternsprechtag, weil mein Kind versetzungsgefährdet ist.
Auf der Hauptschule und mit Berufswunsch Tierärztin ist das eine ernsthafte Katastrophe!
Ich hoffe, das kriegen wir wieder hin!
Ich mein, ich weiss ja, das ich erfahren werde, dass sie oft geschwänzt hat und das sie nie Hausaufgaben macht. Das wird dann jede Menge Diskussionen hier geben und wir werden alles daran setzen, dass sie den Stoff noch aufholt. Muss sie wiederholen, dann ist das eben so, aber dann schreibt sie nächstes Jahr nurnoch einsen und sackt bis zum Abschluss nicht mehr tiefer als auf 2 ab. Egal in welchem Fach!
Wenn sie nicht könnte, weil sie einfach schwierigkeiten mit den Fächern hätte, dann könnte ich das so akzeptieren, aber sie stand in den Fächern letztes Jahr trotz fehlender Hausaufgaben und ohne zu lernen auf 3 und dann nehme ich eine 5 nicht hin! Denn das bedeutet, dass sie auch, sofern sie denn anwesend ist, am Unterricht nicht mehr teil nimmt.

Ich glaube, die Diskussion von gestern dazu, ist längst noch nicht beendet!

Jetzt bin…

…ich unschlüssig!

Was ich will weiss ich eigentlich. Ich frag mich nur, ob ich mit der Tür ins Haus falle oder langsam und vorsichtig anklopfe. Normalerweise bin ich ja dieser “Tür-Ins-Haus”-Mensch, der offen und ziemlich ungefragt direkt sagt was er denkt.
Aber ob das jetzt Sinn macht?

Jedenfalls geb ich ihm vorerst mal nicht diesen Link, was für mich vollkommen untypisch ist.
Aber: Besser ist das!

Was will ich…

…eigentlich?

Eigentlich weiss ich das ziemlich genau. Andererseits:
Vernünftig ist das nun wirklich nicht und ich glaube, das beruht auch nicht auf Gegenseitigkeit.

Klar, ich habe ihm imponiert, allerdings nicht als Frau sondern als Mensch.
Schade eigentlich, denn er hat mir auch imponiert, aber eben auch als Mann…

Davon jedoch ganz abgesehen: 5-600km sind ziemlich weit weg und so ist es eigentlich egal ob und auf welche Art er mich mag.

Greifbarer ist da der Mensch, mit dem ich mich heute aussprechen wollte. Das wird wohl dieses Wochenende nichts mehr werden, wobei die Art, auf die er das mitteilte doch deutlich merken lies, dass hier scheinbar wirklich ein Missverständnis vorliegt.
Es klang aber nicht so, als würde das in den nächsten Tagen zu Problemen führen und so macht mir das keine Sorgen.

Schade ist da eher, dass ich sturmfrei hab und Otti nicht kann.

Na mal schaun, vielleicht gehen wir ja Donnerstag ins Lager. Je nach dem, wie es mir mental bis dahin geht…
Da aber mein Job derzeit der einzige ernstzunehmende Stressfaktor ist, sieht es schwer danach aus, als könnte das klappen. Vielleicht.

Dennis meldet sich im Moment nur enorm selten und so wird sich da wohl nichts ergeben, über das ich mir klar werden muss.

Es ist ziemlich ruhig um mich herum! Ich hab nur gerade keine Lust zu lernen…

100% Kompetenz bei…

…absoluter Ahnungslosigkeit!

Genutzt hat Euer Daumengedrücke in jedem Fall, denn auch wenn mein Termin verlegt wurde, bekam ich mitgeteilt, dass meine Chancen doch deutlich gestiegen sind, habe ich doch Unterstützung von einem wahnsinnig interessanten Menschen bekommen.

Schade, dass er mich trotzdem ziemlich sofort verlassen hat und ich somit wohl nicht mehr von Ihm hören werde.

Andererseits: Ich habe zwei glückliche Beziehungen und die wundervollsten Freunde, die man sich wünschen kann.

Da steht jedoch zu jemand noch eine Entscheidung aus und ich hoffe, dass ich da morgen einiges klären kann. Ich fürchte nämlich, ich habe mich missverständlich ausgedrückt.

Ja, ich!

Ich habe nämlich nicht alles gesagt und als hinterfragt wurde musste ich weg. Da war das Telefonat also auch schon beendet.
Hoffentlich hat er morgen Zeit, denn ich hätte das schon gern geklärt, bevor es zu einem Missverständnis kommt.

Chaos?
Nö, nur eine sich anbahnende Freundschaft und ein kleines bisschen Kribbelwasser. Mehr nicht…

Alex eben! Und so gefalle ich mir!

Zusätzlich zu…

…dem ganzen Stress habe ich mich die letzten Monate auch ein wenig verlassen gefühlt.

Es fehlte einfach ein Mensch, der mich zwar nicht immer versteht, aber doch instinktiv und aus eigener Erfahrung weiss, was gerade in diesem Moment in mir passiert.
Nicht weiss, was ich denke, sondern welche Vorgänge sich da abspielen und wie die sich anfühlen.

Weg im Sinne von nicht vorhanden war er nie. Nur eben nie anwesend.
Für ihn selbst mit Sicherheit für den Moment auch besser, wegen dem, was in ihm zur Zeit passiert. Manchmal ist es für beide eben besser, nur zu wissen, das es den anderen gibt, auch wenn er nicht wirklich greifbar ist, weil das für beide in diesen Phasen nicht gut ist.
Gut war auch, dass wir ein Missverständnis festgestellt und ausgeräumt haben. Auch wenn es unsere Freundschaft nicht verkompliziert hat.

Egal, was Du mir “negatives” anvertraut hast und was ich bedenkliches beobachtet hab. Unwichtig hoffentlich auch, wie viel Chaos ich in den letzten Wochen hatte, wichtig ist: Es gibt UNS noch und genau das hab ich dringend gebraucht!

Danke, für einen schönen Abend im Lager und hier wieder der Link um ihn zu verbummeln… *g*

Gerade frage ich…

…mich, warum ich mich überhaupt ärgere…

Ich weiss, das Alex den Link zu diesem Blog weitergegeben hat. Nicht nur an seine damals offizielle Freundin, sondern auch an mindestens drei andere.
Ich weiss auch, dass es mindestens zwei darunter gab, die Alex über die Änderungen in meinem SG-Profil und über Aussagen oder Blogeinträge informiert haben. Auch wenn es nicht um ihn ging.

Manchmal hab ich das bewusst genutzt und immer, auch wenn ich nicht dran gedacht hab, dass ers zugetragen bekommt, hat er reagiert, wie ich das erwartet habe oder hätte. Daher vermute ich, dass es auch immernoch so ist.

Denn auch ich bin nicht dämlich und ein paar Aussagen vor kurzer Zeit von ihm lassen darauf schliessen, dass dies immernoch so sein wird.
Blöd, wenn man sein Maul nicht halten kann…

Heute ist mir das ziemlich egal!

Aber ich mochte Dich und es ist schade, wenn, durch eine unbedachte Lüge dann der Eindruck entsteht, als müsstest Du mich anlügen.

Nach all den Gesprächen mit Exfreundinnen, die ich vor zwei Jahren noch geführt habe, frage ich mich, ob es ihnen leid getan hat, mir zu sagen, dass Alex ihnen den Link gab.

Dieser Blog ist nur in einer Linkliste zu finden, in die mein Mann ihn damals reingesetzt hat.
Nirgendwo sonst findet man ihn, wenn man nicht bewusst danach sucht.

In keinem meiner Internet-Profile war er je verlinkt oder wird er je verlinkt sein.

Nur sehr alte Bekannte und bewusst eingeladene Internetbekanntschaften kennen diesen Nick von mir noch und wer mir heute begegnet, würde mich unter Sunshinelady nicht suchen.

Wenn ich von irgendwas nicht will, das Alex es erfährt, wird es hier nicht stehen!

Es braucht mich also auch niemand zu belügen.

Schade, wenns dann doch passiert!

Ich liebe…

…es, Sätze zu formulieren, die mein Umfeld komplett verwirren und sie dann unwissend in der Landschaft stehen zu lassen!

Und so schrieb ich bei Facebook: “Es ist schön, die Sicherheit zu haben, dass sich in der Gegenwart aus der Vergangenheit für die Zukunft keine Veränderungen ergeben!”

Was das nun heissen soll?

Im Grunde nur, das Dinge oder Personen aus der Vergangenheit jetzt in der Gegenwart keinen Einfluss auf meine Zukunft nehmen werden.

Das fühlt sich gut an und es freut mich, dass ich sicher sein kann, dass das so bleibt. Es ist auch sehr unwahrscheinlich, dass sich das in der Zukunft ändert und darüber freue ich mich.

Es gibt Momente, da mag ich berechenbare Menschen…

Liebes Tagebuch…

… heute startete mein Tag so richtig beschissen!
Nichts lief wie es sollte und so war ich erst um 10:20 h statt um 9 h auf der Arbeit und ich hasse es 1. zu spät zu kommen und 2. noch mehr zu spät zu kommen als geplant!

Schuld war die Umstellung der Steuerregelung und die Tatsache, dass es für 2011 keine Steuerkarte gibt.
Aber für irgendwas müssen die armen Finanzminister ja das ganze Steuergeld ausgeben…

Immerhin habe ich aber gegen Mittag dann erfahren, das meine Bemühungen nicht umsonst waren und ich korrekt abgerechnet werden kann.Zwischen Steuerklasse 3 und 6 ist das ein gewaltiger Unterschied, der uns deutlich hätte ausbremsen können.

Der ganze Kram ging mir so gewaltig auf die Nerven, dass ich noch nach Feierabend so genervt war, dass ich fast wieder nen Streit vom Zaun gebrochen hätte, nur weil er erledigt werden muss…

Habe ich aber nicht und für die nächsten zwei Monate habe ich wenigstens das aus den Füssen.

Wo wir gerade bei Füssen sind: Im Zuge meines “Back to the roots!” habe ich mir ein paar neue gebrauchte Ranger bestellt, für die ich, incl. Versand, nichtmal 8 Euro bezahlt habe.
Hoffentlich sind die so, wie auf dem Foto.

Was aus meiner Bewerbung geworden ist, erfahre ich am Freitag, wobei mir gerade einfällt, dass ich noch gucken muss, wie die ÖPNV-Anbindung für meine Arbeit ist. Ist eigentlich garnicht so gruselig, wie die Kollegen behaupten. Wenn es bei Spätschicht bis 23 Uhr auch etwas knapp wird…
Aber da kann dann auch ich konsequent ab 22:55 kein Gespräch mehr annehmen, weil ich den Bus nehmen muss.
Erfahrungsgemäss zähle ich zu den Mitarbeiterinnen, denen man sowas verzeiht…

Langsam lebe ich mich ein!

Für einen…

…kurzen Moment wurde uns übel, als wir in den Nachrichten hörten, was heute am Centro los war.
Meine Tochter war mit Freunden verabredet und wollte ursprünglich hingefahren sein.

80 Verletzte sind nicht viel, aber der Gedanke, dass meine Tochter oder einer ihrer Freunde mit betroffen sein könnte, war doch nicht einfach wegzuschieben.

Ich war ganz schön erleichtert und stolz, als ich erfuhr, dass sie, als sie erfuhren wie viele schon dort sind, garnicht erst hingefahren sind.
Verantwortungsbewusstsein, welches ich meiner Tochter bis eben noch garnicht so wirklich zugetraut hätte.

Irgendwas müssen wir doch richtig gemacht haben, auch wenn es uns manchmal nicht leicht fällt, unserer Grossen wirklich Vernunft nachzusagen…

Ich glaube, heute hab ich eines begriffen: Meine Tochter ist kein kleines Kind mehr und kein typischer pubertierender Teenager sondern ein vernünftiges heranwachsendes Mädchen mit genügend Weitsicht, sich nicht unnötig in Gefahr zu bringen!

Ich bin stolz auf Dich Grosse!

Zwar hätte…

…ich genug Zeit gehabt, zu bloggen, aber ich glaub, ich brauchte ein wenig Ruhe von mir selbst.

Auf der Arbeit herrscht immernoch heilloses Chaos.
Eigentlich wollte ich ja auch erstmal ruhig schauen, was geschieht und dann genau überlegen, ob ich in die Firma wechsel oder ob ich das lieber lasse.

Freitag hab ich mich dann als Teamleiter beworben…

Wannimmer ich irgendwo gearbeitet habe, war ich Mitarbeiterin, nicht Angestellte.
Wo da der Unterschied ist?
Wenn mich was stört, versuche ich entweder den Grund dafür zu ergründen oder die Missstände zu ändern, statt wie andere nur zu jammern oder zu mosern.
Ich arbeite für das Unternehmen, nicht für mich!

Natürlich arbeite ich, weil ich arbeiten will und auch nur dann, wenn mir der Job gefällt, aber nie nur um irgendwie an Geld zu kommen.
Erfolg ist mir wichtig, aber in erster Linie, ob mein Erfolg die Firma auch weiterbringt und nicht, ob er mich persönlich weiter bringt. Das ist zwar auch wichtig, aber zweitrangig.

Sollte ich den Posten bekommen, bringt das mich natürlich auch deutlich weiter, allerdings war das für mich nicht der Grund, mich zu bewerben.
Ich möchte Struktur in das Chaos bringen und das ist als kleine Agentin garnicht so einfach.

Davon abgesehen hab ich mit Alex immer weniger zu tun, was die Lage entspannt, da er im Moment ziemlich schnell bockig wird und ich nen Teufel tun werde, ihn zu fragen was los ist.
Es nervt mich schon genug, wenn er versucht, mir meinen Job dort madig zu machen, weil ja eh alles scheisse ist…

Ich frag mich nur, wie er reagiert, wenn ich seine Vorgesetzte bin…
Aber das werden wir sehen.

Klare Linien…

…sind vollkommen Überbewertet!

Jetzt, wo ich mich eigentlich erstmal so langsam wieder an ein geregeltes Leben gewöhnen sollte und in der neuen Firma Fuss fassen sollte, stürmt plötzlich alles mögliche auf mich ein, wofür ich bisher garnicht wirklich Zeit hatte.

Veränderungen im Bekanntenkreis, die sich gravierend auf unseren Umgang miteinander auswirken könnten, wollen besprochen sein, bevor ich die Zeit habe, mir darüber Gedanken zu machen, ob ich das eigentlich gewollt hätte, wenn es damals möglich gewesen wäre…
Da es nämlich nicht möglich war, hab ich darüber auch nicht weiter nachgedacht.

Dann macht Alex mich wahnsinnig!
Einerseits sucht er Kontakt, andererseits aber auch wieder nicht…
Könnte er sich bitte mal entscheiden, damit ich entsprechend reagieren kann?
Und kann er bitte verdammt noch mal begreifen, dass sich bei weitem nicht alles in meinem Leben nur um ihn dreht? Hat es noch nie und wird es auch nie!
Immerhin bin ich mit meinem Mann verheiratet und selbst der stellt diesen Anspruch nicht… Das tun noch nicht einmal meine Kinder, die als einzige auch wirklich das Recht dazu hätten. Schliesslich bin ich ja schuld, dass sie existieren!

Aber alles in allem: Ich komm nicht damit klar, sicher zu wissen, das nicht jeden Moment mein Chef anruft, das ich bitte zur Arbeit kommen soll.
Kein Zeitdruck mehr, wenn ich ihn nicht selber verursacht habe.

Richtig genial ist, dass ich vor dem Kleiderschrank stehe und einfach das anziehe, worauf ich gerade Lust habe. Niemand beschwert sich oder droht mit Kündigung…

Aber das ist alles ungewohnt und neu und ich muss mich erstmal dran gewöhnen. Das meisste fühlt sich eben immernoch komisch an…

Guten Morgen…

…im Staate Alex!

Ich hab Heuschnupfen!

Die Bronchitis hab ich gut überstanden und stelle fest: Ich brauche Pollenschutzgitter!
Augen verklebt, Nase zu und Kopfschmerzen, weil ich schwierigkeiten hab, durch den Mund zu atmen.

Aber besser als wenn meine Befürchtungen wahr geworden wären und ich meine Astma-Medikamente wieder benötigt hätte.
Dann wasch ich mir halt jeden Abend die Haare und mach dieses Pollenschutzdings vors Fenster, kaufe Augentropfen und Nasenspray und freu mich, das ich genügend Luft bekomme.

Schön ist: Ich hab wahrscheinlich dieses Wochenende genug Ruhe um zu lernen!
Wenn nicht: Es ist nicht so kompliziert, dass ich das im Arbeitsalltag nicht lernen und umsetzen könnte…
Irgendwie hab ich im Moment nicht den Zwang, die Beste sein zu müssen. Oberer Durchschnitt reicht vollkommen aus und besser werden kann ich dann mit der Zeit noch.

Die Arbeitskollegen sind etwas unreif zum Teil, aber was solls…
Alex scheint begriffen zu haben, dass sich unsere Probleme von vor 3 Jahren nicht in Luft auflösen, ich es aber ganz ok finde, mit ihm zusammen zu arbeiten.
Solange er die Grenze zwischen Privat und Beruflich nicht weiter überschreitet als die letzten zwei Tage, find ich alles ziemlich super und brauch mich nicht weiter damit beschäftigen.
Wir sind Arbeitskollegen und endlich scheint er das verstanden zu haben und auch zu akzeptieren.

Die Zukunft fühlt sich vorwiegend gut an, wobei ich noch gucken muss, ob sie auch gut bleibt. Aber falls nicht, ist die Wahrscheinlichkeit deutlich höher, dass es sich um Abrechnungsdiskussionen handelt als um Probleme mit Kollegen. Da ist nämlich keiner, der so wirklich garnicht bereit ist, mit mir zu arbeiten und es würde mich erstaunen, wenn da einer käme, bei dem das so wäre…

Irgendwie fühlt es sich immernoch sehr ungewohnt an, akzeptiert und angenommen zu sein. Und das, obwohl ich das ja schon ein paar Jahre problemlos hinbekomme.
Ob ich das jemals wirklich annehmen kann?
Immerhin macht es mir keine Angst mehr!

Das Leben geht weiter! Ich freu mich drauf!

38 Stunden…

…Wachphase sind sicherlich nicht das längste, was ich bisher hatte und ich könnte jetzt locker noch 30 dran hängen, aber es ist “Wochenende” und ich denke, nach dem Stress die letzten drei Jahre darf ich es mir erlauben, mir Wochenenden zu gönnen.

Also hänge ich das “Bitte nicht stören!”-Schild raus und lege mich in mein Bettchen!
Morgen ist Samstag und 2 Grad wärmer als heute.

Gute Nacht und ein schönes Waswardasnochgleich?

Will…

…kommen zurück in meinem Leben altes Haus?

Na, wir werden sehen, aber ich denke, wir werden uns viel zu erzählen haben…

Schade, dass Du gerade keinen neuen Job suchst, wäre schön gewesen, wieder mit Dir herum zu albern!

Wer mich…

…schon Jahre kennt würde mich wohl als geduldig, ruhig und friedlich beschreiben. Hilfsbereit freundlich und doch mit festen und konsequenten Standpunkten.

Meine neuen Kollegen finden mich wohl eher impulsiv, deutlich und leicht erregbar…
In letzter Zeit passiert aber auch zu viel, was mich aufregt!

Danielas Schule bemuttert ihre prügelnde Schulkameradin und ignoriert Danielas Bedürfnisse.
Alex ignoriert alles, was eine Klärung der Situation möglich machen könnte und versucht alles, seinen dicken Kopf durchzusetzen.
Das ganze Team ist ein einziger Kindergarten und die älteren führen sich schlimmer auf als die gerade aus der Ausbildung kommenden…!

Und die älteren ärgern sich dann über “Intelligenzresistenz”.

Aber: wie sollen die jüngeren etwas lernen, wenn sie für ihre Unwissenheit im Berufsleben ausgeschimpft werden und wie sollen die älteren etwas lernen, wenn die Jüngeren sich über fehlendes Computerwissen aufregen?
Was nützt es dem Team, wenn sich der eine vom anderen abwendet, weil die Art sich zu kleiden nicht dem persönlichen Geschmack entspricht und das Benehmen sich nach jüngeren Gesellschaftsnormen richtet?
Wie kann es sein, dass jemand sich darüber aufregt, dass ein anderer genau das gleiche tut, selbst aber nicht bemerkt, dass er mit dem gleichen Verhalten permanent die stört, über die er sich aufregt?

Könnte man nicht den Respekt und das Verständnis, was man sich für sich von den anderen wünscht einfach mal für die anderen aufbringen?

Wundert sich noch irgendwer über mein aggressives Auftreten?

Die Welt…

…kann warten!

In diesem Sinne: Gute Nacht zusammen!

Neinnein…

…, Alex ist ganz sicher nicht alles was mich beschäftigt…

Wobei manche Gedanken doch durch sein plötzliches Auftreten erst aufkommen.

Ich werde alt!

Die meissten meiner wirklichen Freunde, incl. meinem Mann kenne ich jetzt schon über 10 Jahre. Manche sogar schon 20…
Auf Facebook bin ich mit einem Ex verlinkt, da ist die “Beziehung” schon 20 Jahre her…
Sein Vorgänger ist leider in der Schulzeit verstorben. Auch das ist jetzt fast 20 Jahre her und seine Geschwister kenne ich jetzt 23 Jahre…

Was ist in all den Jahren nicht alles passiert…
Aber wenn ich mich so betrachte: Wirklich verändert hab ich selbst mich nicht.
Klar, ich habe aus Fehlern gelernt, Handlungsweisen geändert, Prinzipien der Realität angepasst und bin insgesammt wesentlich weniger impulsiv.
Aber wenn ich alte Schulfreunde treffe, dann staunen sie immer, dass meine Grundeinstellung, meine politische und gesellschaftliche, meine Argumentationsfreudigkeit, mein Hang alles durchdiskutieren zu wollen und meine Konsequenz im Umgang mit mir und meiner Umwelt sich kaum verändert haben.
Unterm Strich: Ich bin ich gewesen und geblieben, mit dem unbedeutenden Unterschied, dass ich mich entsprechend meines Wesens und meiner Grundeinstellung kleide, so dass man gleich erkennen kann, welcher gesellschaftlichen Gruppierung ich mich am nächsten fühle.

Aber definitiv bin ich immernoch der konsequente aber friedliche Rebell, der ich immer war. Nur dass ich nicht mehr so brav aussehe und man sich dadurch weniger wundert, wenn ich verbal etwas nachdrücklicher werde, als man von mir gewohnt ist.

So mancher ist in all den Jahren auf der Strecke geblieben, aber wirklich bereut hab ich das nur in 3 Fällen.
Alles drei Beziehungen, die am Moment gescheitert zu sein scheinen.
Menschen, denen ich, gegen meinen Willen, weh tun musste, weil es eben einfach nicht das war, was es hätte sein sollen. Nicht sein konnte, weil der Zeitpunkt der falsche war.

Und nun? Mittlerweile ist das passiert, was ich früher mit allen Mitteln immer verhindern wollte:
Ich bin erwachsen geworden!
Ich? Ja, tatsächlich ich!
Und es fühlt sich garnicht so schlimm an.
Ich habe erkennen dürfen, das erwachsen zu sein nicht heisst, nicht albern sein zu dürfen oder keine Träume mehr zu haben. Man muss nicht grausam oder verlogen sein, um erwachsen zu sein. Man darf Visionen umsetzen, die früher nicht möglich waren. Und zwischendurch darf man auch nochmal im Sandkasten spielen!

Nur weil es egal ist, ob andere darüber lachen…

Mein Blog…

…sollte nun wieder vollständig funktionieren.

Und so sitze ich hier und denke nach…

Letztes Wochenende hatte ich das dringende Bedürfnis, meine Haare von Rot wieder auf Schwarz zu färben und den Undercut nachzuschneiden. Mir war ein wenig nach “Back to the roots!”, einfach weil ich jetzt wieder aussehen darf, wie ich will.

Das hatte allerdings, neben der vielen Komplimente der Kollegen, eine sehr auffällige Nebenwirkung:
Alex war kaum von mir weg zu kriegen. Zumindest verbal während der Schulungszeiten.
In den Pausen lies er mich brav in Ruhe.

Das war übrigens nicht mein Eindruck, sondern ich wurde darauf angesprochen. Im Nachhinein kann ich das allerdings nicht dementieren.
Alles was ich tat und lies, jeder Gesichtsausdruck, jede Gemütsregung, jede Aussage, einfach alles wurde kommentiert oder hinterfragt.

Jetzt hab ich ihm erstmal ne Mail mit meiner Handynummer geschickt und morgen werd ich fragen, ob sie ankam. Ohne zu sagen, was drin stand. Das soll er mal ruhig selber lesen und dann entweder reagieren oder eben nicht…
“Mir liegt nichts mehr an dieser ehemaligen Freundschaft…” wäre gelogen, aber wirklich wieder daran arbeiten möchte ich auch nicht.
Warum?
Weil sie keine Freundschaft war und Menschen sich nicht ändern.
Weil ich genug Freunde habe, die es einfach nicht nötig haben, mich zu verarschen. Weil es einfach genug war. Weil die Kontras die Pros einfach überwiegen und das ganze sowieso keine Zukunft hätte…

Bei allen Fragen, ob, warum und ob nicht vielleicht doch eine kleine Chance wäre, dass vielleicht alles…
Am Ende steht ein riesengrosses und unübersehbares:

NEIN!

Ich kann, will und werde nicht wieder zurückkommen!
Oder vielleicht doch?

Ich hab…

…immernoch keine Schranken gesetzt.

Aber langsam komm ich auch mit Alex ständigen Spitzen zurecht und kann welche zurückgeben, ohne sauer zu werden.
Wenn ich gute Laune hab, geb ich ihm vielleicht irgendwann meine Handynummer und schlage ihm vor, das privat zu klären. Aber vielleicht lasse ich das auch einfach.

Jetzt hab ich ne Bronchitis und hoffe meine Schleimlöser und Tees reichen aus um das einzudämmen. Bisher sieht es ja gut aus. Ich kann sogar rauchen…
Ich geh mal davon aus, dass da am Montag ein Anruf reicht, falls ich andere Medikamente brauch.

Ja, ich werd im Moment wieder zuversichtlicher und sicherer in mir selbst. Nachher werde ich noch einkaufen, Lisa zum 350721ten mal entlausen und dann mal nach Mülheim fahren und gucken, wie der Umbau ausgegangen ist. Danach trink ich bei meiner Christel noch einen Kaffee und gucke mal, wie ich meinen Abend gestalte.
Sonntag ist dann Familientag.

Aber zuerst guck ich mal, ob ich mein ICQ wieder hinkrieg…

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